Traurigkeit vs Glück


"Traurigkeit gibt es viel öfter als Glück! Wer hat dir gesagt, dass man glücklich sein muss? Ich kannte früher Menschen, die sind jetzt alle tot und es ist nicht von Belang, ob sie glücklich waren."

Als ich diese Aussage gehört habe, dachte ich zuerst, dass dies doch absolut nicht stimmt. Das Ziel des Lebens ist doch glücklich zu sein! Oder nicht? Und dann bin ich tiefer gegangen, um einen tieferen Sinn dahinter zu entdecken und ich bin fündig geworden.

Tatsächlich ist es so, dass wir als Mensch das Gefühl haben, glücklich sein zu müssen, weil sich glücklich sein einfach gut anfühlt. Es ist auch nichts Falsches daran, glücklich sein zu wollen. Nein, es ist menschlich!

Wenn wir dieses „glücklich sein“ aus der Sicht unserer Seele betrachten, dann ist die Seele immerzu in einem „glücklich-sein“ Zustand und strebt danach die Traurigkeit durch den menschlichen Körper zu erfahren. Es kommt also einzig und allein darauf an, was der Mensch aus der Erfahrung der Traurigkeit macht, wie er damit umgeht. Ob er daraus negative oder positive Emotionen produziert oder es schafft das Gefühl der Traurigkeit einzig als vorhandenes Gefühl zu betrachten ohne es zu bewerten.

Wie in allen Gefühlen, liegt auch in der Traurigkeit eine grosse Kraft. Eine Kraft, die uns helfen kann, etwas zu beenden, um eine neue Richtung in unserem Leben einzuschlagen oder einfach dieses Gefühl der Traurigkeit zu erfahren, damit wir das Glück, welches wir haben, wieder sehen/spüren können.

Seelenbotschaft - ein Auszug

Was heisst eigentlich „Glücklich sein“? Ist es die Leichtigkeit des Lebens für dich?

In deiner Kindheit hast du die Leichtigkeit erfahren, wenn du in der Natur warst und deren Energie du aufnehmen konntest. Du hast gestaunt über die Schmetterlinge, das Summen der Bienen und den Duft der Blumen. Dein Herz und dein Lachen waren federleicht. Wie der Wind deinen Drachen erfasst und in die Höhe getrieben hat. Genauso gerne wärst du geflogen, so wie es dein Drachen tat, leicht und selbstverständlich wie ein Vogel. Fiel allerdings die Tür ins Schloss Zuhause, wurde es schwer in einem Herzen, du lebtest in zwei Welten. „Lieber Gott, wie kann ich das Gefühl von draussen hier in mein Heim bringen?“ Dein inneres Kind stellt sich auch heute noch manchmal diese Frage, obwohl du auf deinem Lebensweg bereits erkannt hast, dass nur du diese Leichtigkeit zu dir zurückholen kannst.

Es hat nichts mit Egoismus zu tun, wenn du es Menschen zu spüren gibst oder es ihnen sagst, wenn sie dir diese Leichtigkeit nehmen. Du kannst fliegen und du bist bereits geflogen, nur wollen es nicht alle sehen oder spüren. Sie lehnen es ab, weil es ihnen Angst macht, da aus ihrer Sicht, Menschen nicht fliegen können. Dann ist der Moment da, um solche Menschen gehen zu lassen. Lass sie gehen und segne sie. Vielleicht gibt es später einen besseren Zeitpunkt, um zusammen zu sein.

Für wen bist du verantwortlich?

Nur für den, den du im Spiegel siehst. Umsorge dich, kümmere dich um dich. Schau dir tief in die Augen und erkenne, für wen du lebst und wer die wichtigste Person in einem Leben ist. Das bist DU!

Auch das hat nichts mit Egoismus zu tun. Erkenne, dass wenn es dir gut geht, es allen um dich herum gut geht. Bist du heil, kannst du heilen und alle werden heil. Öffne dein Herz und schaue die Welt mit den Augen des kleinen Jungen, welcher du warst, an. Bewundere die Schmetterlinge und lass einen Drachen fliegen. Spüre die Liebe der Natur, spüre den Wind der Leichtigkeit. Lass dich in den Himmel tragen, sei frei! Du bist es wert und du darfst!

Du darfst deine wundervolle Einzigartigkeit allen zeigen und aus der Dunkelheit treten, die dir andere Menschen auferlegt haben. Trau dich, zeig dein inneres Leuchten und lass mich noch ein wenig näher bei dir sein.

Das Leben ist Liebe, deine Gefühle sind Liebe, du bist Liebe – lass dich strahlen!

Deine Seele